
64 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind Mieter. Bei Migrantinnen und Migranten liegt der Mieteranteil wesentlich höher, nämlich bei 91 Prozent (Bundesamt für Statistik, Eidgenössische Gebäude und Wohnungszählung 2000).
Viele Migrantinnen und Migranten kennen sich im Mietrecht nur schlecht aus und sind bei auftauchenden Problemen mit Verwaltern und Vermietern oft überfordert. Verständigungsschwierigkeiten sind dabei nicht ausschliesslich auf mangelnde Sprachkompetenzen zurückzuführen. In den Herkunftsländern vieler Ausländerinnen und Ausländer ist Wohneigentum sehr viel breiter gestreut. Mietrechtliche Fragen stellen für sie daher häufig Neuland dar.
Probleme können zum Beispiel auftauchen bei der Überprüfung der Nebenkostenabrechnung, bei der Mängelbeseitigung in schlecht unterhaltenen Liegenschaften, bei der Depotrückgabe nach Beendigung des Mietverhältnisses, sowie bei Kündigungen. Ein Mangel an Informationen besteht aber häufig auch bezüglich der Pflichten im Mietverhältnis.
Das Informationsblatt Wohnen in der Schweiz, Informationen rund um das Mieten einer Wohnung bietet nützliche Hinweise in elf Sprachen und zeigt, wer bei Fragen weiterhelfen kann. Der Inhalt auf einen Blick:
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