
Die Betriebslehre ist die häufigste Form der Berufsausbildung in der Schweiz. Der Bund hat dazu über 400 Lehrberufe reglementiert. Die berufliche Grundbildung 2 (Berufspraktische Bildung), 3 oder 4 Jahre (Lehre) und besteht aus einem praktischen Teil im Betrieb (3-4 Tage pro Woche) und einem theoretischen Teil in der Berufsschule (1-2 Tage pro Woche). Für eine Berufslehre wird ein Lehrvertrag abgeschlossen.
Gymasien (Maturitätsschulen, Mittelschulen) bereiten auf ein Studium an einer Universität oder Hochschule vor. Sie dauern zwischen 4 und 6 Jahre. Voraussetzung für die Aufnahme sind sehr gute Leistungen auf der höchsten Volksschulstufe. Diplommittelschulen bereiten auf anspruchsvolle Berufsausbildungen im Gesundheits-, Sozial- und Erziehungsbereich vor.
Ausbildungen auf der Tertiärstufe (Universitäten, Eidgenössische Technische Hochschulen, Pädagogische Hochschulen, Fachhochschulen etc.) werden entweder gleich nach der Sekundarstufe 2 (Maturitätsschulen etc.) oder nach ein paar Jahren Berufstätpgkeit besucht.